Berufskolleg an der Lindenstraße

Kolumbianischer Kaffee statt Koka – Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs an der Lindenstraße begegnen Fairtrade-Kaffeeproduzentinnen aus Lateinamerika

Am Dienstag, dem 26.09.2017 von 9.50 – 11.20 Uhr begrüßte das Berufskolleg in der Lindenstraße zum wiederholten Mal internationale Akteure des Fairen Handels in der Aula der Schule (Lindenstraße 78, 50674 Köln).

Aus Kolumbien angereist waren Sandra Palacio Martínez als Kaffeeproduzentin und Geschäftsführerin der Kaffeekooperative COOAGRONEVADA in Begleitung von Sol Maria Toro als Vertreterin der CLAC, dem Fairtrade-Produzentennetzwerkfür Kleinbauernkooperativen in Lateinamerika und der Karibik, um von ihrer Arbeit zu berichten. Dieses Jahr neu eingeschulte Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs bekamen auf der Veranstaltung einen Einblick in die Funktionsweise von Fairtrade und erhielten - dem Prinzip des direkten Handels entsprechend - Informationen aus erster Hand.

Das Gespräch mit den lateinamerikanischen Gästen moderierte BKaL-Lehrer Roberto Thomas, der als Spanisch-Muttersprachler auch dolmetschte. Beeindruckt zeigten sich die Schülerinnen und Schüler als Sol Maria Toro erklärte, wie die CLAC daran arbeitet, Fairtrade-Kooperativen in dem von Drogen- und Bürgerkrieg geschwächten Land auszubauen, um Kleinbauern eine nachhaltige Existenz zu ermöglichen.

Das Berufskolleg an der Lindenstraße ist bereits seit 2014 zertifizierte Fairtrade-School und nutzt als kaufmännische Schule die Thematisierung des fairen Handels auch zur Werteerziehung der Schülerinnen und Schüler. Für das laufende Schuljahr hat das BKaL außerdem das "Jahr des Respekts" ausgerufen, in dessen Rahmen die Begegnung mit den Produzentinnen ebenfalls angesiedelt ist: Die Schülerinnen und Schüler sollen ein Bewusstsein für die Herausforderungen entwickeln, vor denen die Kleinbauern des globalen Südens stehen, um den für uns so alltäglichen Luxus zu ermöglichen.

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