Berufskolleg an der Lindenstraße

Zwischen Arthur’s Seat und Adam Smith – Die Jahrgangsstufe 13 des Wirtschaftsgymnasiums reist nach Schottland

Es war eine Reise durch Zeit und Raum, denn als die Schülerinnen und Schüler des Wirtschaftsgymnasiums am frühen Montagabend des 18. Septembers 2017 in Edinburgh ankamen, hatten sie über 18 Stunden Busfahrt hinter sich. Als Belohnung für die Strapazen fanden sie sich mitten in der wunderschönen Altstadt Edinburghs mit ihrer Kombination von urbanem Stadtleben und historischen Bauten wieder.

Vieles kam einem bekannt vor wie aus einem Harry-Potter-Film oder an dunklen Stellen am Abend aus Verfilmungen von „Dr. Jekyll und Mr. Hyde“. – Kein Wunder, schrieb J. K. Rowling doch Teile des ersten Potter-Bandes im „Elephant House“ schräg gegenüber dem schottischen Nationalmuseum und war auch Robert Louis Stevenson Bürger der Stadt. Während der offiziell angesetzten Stadtführung machten die Schülerinnen und Schüler - wie es sich für ein Wirtschaftsgymnasium gehört - natürlich auch Halt am Denkmal des Vordenkers des freien Marktes, Adam Smith, und rieben den blanken Zeh an der Statue David Humes, eines der wichtigsten Philosophen der schottischen Aufklärung. Laut Stadtführerin Sheila solle das nämlich Glück bei anstehenden Prüfungen bringen, und schließlich ist die Zeit bis zum Abitur nicht mehr lang. Das alles geschah zum Sound der Dudelsack-Spieler im traditionellen Kilt, die einem in Edinburgh immer wieder begegnen.

Ein Tagesausflug zu einer Whisky-Destillerie und zu der historischen Stadt Stirling in den schottischen Highlands waren zwar leider schottisch verregnet, zeigten aber die ländliche Seite Schottlands außerhalb der Hauptstadt. Doch schon am nächsten Tag war es wieder trocken, und auch von Edinburghs Zentrum ist die Natur fußläufig zu erreichen, und die Gruppe erklomm nach einem Besuch des schottischen Parlaments den so genannten Arthur’s Seat, um von dem Berg den fantastischen Panoramablick über Edinburgh zu genießen.

Insgesamt bot die fünftägige Stufenfahrt trotzlanger Hin- und Rückfahrt eine tolle Mischung aus Bildung, Natur und Spaß und die Schülerinnen und Schüler konnten auch in vielen Situationen ihr Englisch im Gespräch mit den äußerst netten Schottinnen und Schotten einsetzen: „Die konnte man richtig gut verstehen.“, sagte eine Schülerin aus dem Englisch-Grundkurs.

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